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Innovationscampus in Dresden: Gläserne Manufaktur schließt, TU und VW starten neue Forschungspartnerschaft

Die Gläserne Manufaktur in Dresden wird nach 23 Jahren geschlossen, doch ein neuer Innovationscampus der TU Dresden bringt frischen Wind in die Region. Ab Januar beginnen hier spannende Forschungsprojekte in Mikroelektronik und Materialforschung, während VW mit großzügiger Finanzhilfe neue Stiftungsprofessuren unterstützt und gleichzeitig Perspektiven für betroffene Mitarbeiter schafft. Bis zu 1000 Arbeitsplätze könnten durch diese Initiative entstehen, und die TU plant, sich intensiv mit dem Thema autonomes Fahren auseinanderzusetzen. Ein Neuanfang für Dresden, der nicht nur Forschung, sondern auch Arbeitsplätze und Möglichkeiten für die vorhandenen Mitarbeiter verspricht.

Die Gläserne Manufaktur in Dresden wird nach über 23 Jahren ihren Betrieb einstellen, doch eine neuartige Initiative steht bevor: Der Innovationscampus der Technischen Universität (TU) Dresden soll im Januar mit dem Aufbau beginnen. Nach mindestens zwei Jahren Verhandlungen zwischen dem Freistaat Sachsen, der TU und Volkswagen (VW) wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine enge Kooperation zwischen den Partnern vorsieht.

Geplant ist, dass die TU Stück für Stück auf der Hälfte der Fläche der ehemaligen Manufaktur ein Innovationszentrum aufbaut. Mitte des Jahres 2024 sollen bereits erste Forschungsprojekte in der Gläsernen Manufaktur beginnen. Gemäß der Absichtserklärung ist das Vorhaben zunächst auf sieben Jahre angelegt. Dabei werden zwei Exzellenzgebiete der TU – Mikroelektronik und Materialforschung – in die Manufaktur einziehen, um innovative Forschung zu fördern.

Ein zentrales Ziel des Innovationscampus ist die Erforschung und Anwendung des autonomen Fahrens. Um diese Ambitionen zu unterstützen, plant die TU die Ansiedlung von vier neuen Stiftungsprofessuren, deren Finanzierung durch VW mit jeweils 900.000 Euro pro Jahr gesichert werden soll. VW sorgt sich jedoch um die Beschäftigung von etwa 60 Mitarbeitern, die nach der Schließung der Manufaktur ohne absehbare Tätigkeit dastehen. Um betriebsbedingte Kündigungen bis 2030 auszuschließen, wird auch die Expertise dieser Belegschaft im neuen Innovationszentrum benötigt.

Für die verbleibenden Mitarbeiter gibt es Perspektiven: VW-Markenchef Schäfer hat betont, dass jeder Dresdner Mitarbeiter herzlich in Wolfsburg willkommen ist. Attraktive Angebote wie unbefristete Arbeitsverträge und Wechselprämien sollen die betroffenen Angestellten ermutigen, neue Wege zu gehen. Zudem könnten in Chemnitz und Zwickau Stellen für Facharbeiter geschaffen werden. Insgesamt wird erwartet, dass durch den Innovationscampus und potenzielle Ausgründungen bis zu 1000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Fakten

  • Die Gläserne Manufaktur in Dresden wird nach etwa 23 Jahren enden.
  • Der Innovationscampus der Technischen Universität (TU) Dresden soll im Januar mit dem Aufbau beginnen.
  • Der Freistaat Sachsen, die TU und VW haben etwa zwei Jahre lang über die Kooperation verhandelt und eine Absichtserklärung unterzeichnet.
  • Die TU wird Stück für Stück auf der Hälfte der Manufakturfläche das Innovationszentrum aufbauen.
  • Mitte des Jahres sollen erste Forschungsprojekte in der Gläsernen Manufaktur starten.
  • Das Vorhaben ist laut Absichtserklärung auf zunächst sieben Jahre angesetzt.
  • Zwei Exzellenzgebiete der TU – Mikroelektronik und Materialforschung – werden in die Manufaktur einziehen.
  • Ein sogenannter Innox Campus soll exzellente Forschung und Praxisnähe in enger Kooperation mit strategischen Unternehmenspartnern bündeln.
  • Das Autonome Fahren soll künftig in Dresden erforscht und zur Anwendung gebracht werden.
  • Die TU will vier neue Stiftungsprofessuren ansiedeln, die VW laut der unterzeichneten Absichtserklärung mit jeweils 900.000 Euro pro Jahr unterstützen will.
  • VW sorgt sich um die Beschäftigung von etwa 60 Mitarbeitern ohne absehbare Tätigkeit.
  • Bis 2030 sind betriebsbedingte Kündigungen bei VW ausgeschlossen.
  • Die Expertise der Belegschaft soll auch im Innovationszentrum gebraucht werden.
  • Wer weiter Autos bauen will, der setzt sich morgen ins eigene Auto und hilft uns, die Personalbedarfe in Chemnitz zu decken.
  • Auch in Zwickau könnten Facharbeiter unterkommen.
  • VW-Markenchef Schäfer hat bekräftigt, dass jeder einzelne Dresdner Mitarbeiter in der Wolfsburger Zentrale willkommen ist.
  • Es lockten unbefristete Arbeitsverträge und Wechselprämien.
  • Bis zu 1000 Arbeitsplätze könnten durch den Innovationscampus und infolge von Ausgründungen entstehen.
  • Der Standort der Gläsernen Manufaktur befindet sich in Dresden.
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